Rittersaal

tl_files/images/ritterstube4.jpgDie RITTERSTUBE mit dem lebensgrossen Deutschritter in vollem Harnisch und Ordensmantel und seine Waffen aus der damaligen Zeit wiederspiegeln die Herrschaft des Deutschen Ritterordens (Kreuzritterorden), die von 1227 bis 1517/28 dauert. Die Kreuzritter, eine Bruderschaft aus adligen Deutschen Rittern tragen als „Tracht“ einen weissen Umhang mit einem Schwarzen Kreuz auf der Brust, die später Pate stand für das Wappen von Köniz. Die Herrschaft der Deutschritter ändert abrupt als 1517  im Bernbiet die Reformation beginnt, angeführt durch Zwingli. Im Zuge der Reformation kommt es zur Aufhebung der Klöster. Der Deutsche Ritterorden wird durch „Bern“ entmachtet und Köniz kurzerhand einem bernischen Vogt unterstellt (1529). Die Deutschritter kämpfen über 200 Jahre lang gegen die gewaltsame Enteignung bis sich Bern 1729 bereit erklärt Köniz für 120‘000 Taler dem Deutschen Haus abzukaufen (=Wert von 400kg Gold).

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