Könizerstube

Die KÖNIZERSTUBE erinnert an die älteste urkundlich belegte Geschichte von Köniz. Um 930 stiften König Rudolf II und Königin Bertha von Hochburgund Kirche und Schloss. Das Königreich Hochburgund gehörte damals eigentlich zum Deutschen Reich (= Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation), war aber selbstständig und erstreckte sich als langer Landstreifen von Marseille bis nach Basel. Köniz mit seinen umliegenden Weilern gehörte auch dazu. Während rund 300 Jahren (937 – 1230) wird Köniz und seine Umgebung von den Augustiner-Chorherren als Statthalter des Königs von Hochburgund regiert. Die Chorherren werden aber im Laufe Ihrer Herrschaft zunehmend „weltlicher“, vernachlässigen die heilige Messe, missachten die Sakramente und lassen die Seelsorge verwahrlosen, dass ihnen 1237 Kaiser Friedrichs II. Köniz wegnimmt und die Statthalterschaft auf den Deutschen Ritterorden überträgt.

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